Diese Abschlussunit fasst alle sechs Module zusammen. Hier findest du die wichtigsten Regeln auf einen Blick.

Du hast es bis hierher geschafft! Jetzt zeigst du, was du gelernt hast.
Modul 1 – Grundlagen
- Minimalsatz: Subjekt (Nom.) + Prädikat (konj. Verb)
- 8 Wortarten: Nomen, Verb, Adjektiv, Pronomen, Artikel, Adverb, Präposition, Konjunktion
- Nomen: Genus (der/die/das), Plural, Artikel-Test
- Verben: Infinitiv → Stamm → Personalformen
- Adjektive: attributiv/prädikativ · Pronomen: Personal, Possessiv, Demonstrativ
Modul 2 – Groß-/Kleinschreibung
- Nomen immer groß (Artikel-Test: der/die/das davor möglich?)
- Nominalisierungen groß: das Laufen, das Beste, etwas Schönes
- Tageszeiten + Adverb: heute Morgen (groß) vs. morgens (klein)
- Höflichkeitsform: Sie, Ihr, Ihnen (immer groß)
Modul 3 – Zeiten & Verben
- Präsens: Endungen (-e/-st/-t/-en/-t/-en), Vokalwechsel
- Perfekt: Hilfsverb (haben/sein) + Partizip II
- Präteritum: sein/haben/Modalverben für Alltag; Erzähltexte
- Futur I: werden + Infinitiv (auch: Vermutung)
- das vs. dass: Ersatzprobe mit dieses/welches
Modul 4 – Fälle & Artikel
- 4 Fälle: Nom./Akk./Dat./Gen. · Signalfragen
- Artikel: der→den (m Akk.) · dem/dem/der/den (Dat.) · des/des/der/der (Gen.)
- Adjektivdeklination: schwach (best. Art.) · gemischt (unb. Art.) · stark (ohne Art.)
- Präpositionen: durch/für → Akk. · mit/von → Dat. · Wechselpräp.: Wo?→Dat., Wohin?→Akk.
Modul 5 – Satzglieder & Attribute
- Satzglieder: Subj. (Nom.), Akk.-Obj., Dat.-Obj., Adverbiale
- Umstellprobe → Satzglied: ja/nein
- Adverbiale: temporal, lokal, modal, kausal
- Attribute: Adj.-Attr., Genitiv-Attr., Präp.-Attr., Relativsatz
Modul 6 – Beistrichsetzung
- NS-Einleiter (weil, dass, obwohl, …) → Verb ans Ende, Komma vor NS
- Komma bei Aufzählungen (nicht vor und/oder)
- Komma bei Appositionen (beidseitig)
- Komma bei um…zu / ohne…zu (Infinitivgruppen mit Einleiter)
📚 Grammatik lernen – explizites Wissen und Sprachgefühl
Kinder lernen ihre Muttersprache ohne Grammatikbuch – durch implizites Lernen, unbewusstes Muster-Erkennen. Wenn man eine Sprache als Erwachsener lernt oder die eigene Sprache analysiert, kommt explizites Wissen dazu: bewusste Regeln, die man erklären kann. Die Forschung zeigt, dass beides zusammenwirkt: Explizites Grammatikwissen hilft beim Korrekturlesen und beim Schreiben, während der Alltag vom impliziten Sprachgefühl getragen wird. Interessant: Für Muttersprachler sind Grammatikfehler oft hörbar, bevor man die Regel benennen kann – „das klingt falsch" ist implizites Wissen. Wer beides hat – Gefühl und Regel – schreibt und spricht am sichersten. Du hast in diesem Kurs genau das trainiert.
✏️ Beispiele
Vollständige Satzanalyse (alle Module):
"Gestern hat die fleißige Schülerin, obwohl sie müde war, ihrem Lehrer erklärt, dass das Lernen wichtig ist." 1. Groß-/Kleinschreibung: Schülerin (Nomen ✓) · Lernen (Nominalisierung ✓) 2. Zeitform: hat erklärt (Perfekt: haben + Partizip II) war (Präteritum: sein) 3. Fälle: die fleißige Schülerin → Nom. (Subjekt) ihrem Lehrer → Dat. (Dativobjekt, Adj.-Attr.: schwach -en) 4. das vs. dass: dass das Lernen → dass (Konj.) + das (Artikel) 5. Komma: Vor obwohl (NS) + nach war (NS-Ende) + vor dass (NS) 6. Satzglieder: Subj. · Prä. · Adv. (gestern) · Dat.-Obj. · Akk.-Obj. (dass-NS)🎯 Wissens-Quiz
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📋 Spickzettel
Alle wichtigen Regeln auf einen Blick.
✅ Das kannst du nach dieser Unit
- Alle Grammatikregeln des Kurses wiederholen
- Fehler selbstständig erkennen und korrigieren
- Den eigenen Lernstand einschätzen