Sie befinden sich in einem Escape Game rund um das Thema Cyborgs – Wenn Mensch und Technik verschmelzen.
Auf Papier lösen Sie vier Rätsel. Jedes Rätsel ergibt eine Ziffer zwischen 0 und 9. Gemeinsam ergeben die vier Ziffern einen vierstelligen Code, mit dem Sie das „digitale Tor“ öffnen.
Wichtig: Die Rätsel selbst stehen auf Arbeitsblättern im Klassenraum. Diese Website liefert Ihnen:
Nutzen Sie die Tabs oben und die Accordions, um gezielt dort nachzusehen, wo Sie Unterstützung brauchen.
Hinweis für Lehrpersonen: Sie können die Lösungen (Ziffern) im Tab „Rätsel & Hinweise“ als Kontrollmöglichkeit nutzen und bei Bedarf vor den Schüler:innen auskommentieren oder entfernen.
Die Rätsel selbst befinden sich auf Papier. Hier finden Sie erklärende Texte und abgestufte Hinweise.
Was sehen Sie auf dem Arbeitsblatt?
Mehrere kurze Aussagen auf Kärtchen. Sie müssen entscheiden, welche Aussagen wirklich zu Cyborgs passen und welche nicht.
Auftrag (Papier-Rätsel):
Hinweis 1: Die Definition von „Cyborg“ und die Ziele dieser Entwicklung finden Sie gleich zu Beginn des Blogbeitrags.
Hinweis 2: Achten Sie besonders auf Stellen, an denen von Selbstoptimierung, Erweiterung der Fähigkeiten und dem ursprünglichen Ziel im Weltraum die Rede ist.
Hinweis 3: Behauptungen, dass Cyborgs nur in Filmen vorkommen oder dass es ausschließlich um Heilung geht, passen nicht zum Text.
Lösung für Lehrpersonen: Anzahl der zutreffenden Kärtchen = 5. → Ziffer: 5
Was sehen Sie auf dem Arbeitsblatt?
Ein Arbeitsauftrag zu Jahreszahlen im Blogtext. Sie sollen die kleinste und die größte Jahreszahl finden und daraus eine Ziffer berechnen.
Auftrag (Papier-Rätsel):
Hinweis 1: Schauen Sie in die Einleitung des Blogbeitrags und in die Stellen, an denen historische Entwicklungen oder Zukunftsprognosen erwähnt werden.
Hinweis 2: Sie finden eine Jahreszahl in der Definition des Begriffs „Cyborg“ und eine weitere, wenn es um die Prognosen von Ray Kurzweil geht.
Hinweis 3: Wenn Sie zwei Jahreszahlen gefunden haben, bilden Sie ganz normal die Differenz.
Lösung für Lehrpersonen: 2030 − 1960 = 70; 70 : 10 = 7. → Ziffer: 7
Was sehen Sie auf dem Arbeitsblatt?
Verschiedene technische Beispiele (Smartphone, Exoskelett, Implantate, Nano-Roboter …), die Kategorien zugeordnet werden sollen.
Auftrag (Papier-Rätsel):
Hinweis 1: Lesen Sie im Blogtext den Abschnitt „Vom Smartphone bis zum Neuro-Implantat“ sehr genau.
Hinweis 2: Implantate, künstliche Augen, Neuro-Implantate, optische Detektoren und Chips unter der Haut zählen zur Technik im Körper.
Hinweis 3: Smartphone und Exoskelett sind eher außerhalb oder um den Körper herum, Nano-Roboter werden als Zukunftsvision beschrieben.
Lösung für Lehrpersonen: Anzahl der Beispiele „im Körper“ = 6. → Ziffer: 6
Was sehen Sie auf dem Arbeitsblatt?
Kärtchen mit Aussagen zu Chancen und Gefahren der Verschmelzung von Mensch und Maschine, die zwei Spalten zugeordnet werden müssen.
Auftrag (Papier-Rätsel):
Hinweis 1: Chancen sind z. B. neue Evolutionsstufen, verlängerte Lebensdauer, virtuelle Realität, Selbstoptimierung.
Hinweis 2: Gefahren sind z. B. Spaltung der Gesellschaft, Zwang zur Selbstoptimierung, unklare Rechte für „verbesserte“ Wesen, Einfluss von Technologieunternehmen.
Hinweis 3: Zählen Sie sorgfältig nach, bevor Sie die Differenz bilden.
Lösung für Lehrpersonen: Chancen = 7, Gefahren = 5 → 7 − 5 = 2. → Ziffer: 2
Vollständiger Code (für Lehrpersonen): 5 – 7 – 6 – 2
Hier finden Sie How-To, Regeln und ein ausführliches Beispiel, wie man den Cyborg-Text zusammenfassen kann.
Eine Zusammenfassung gibt den Inhalt eines Textes sachlich, stark verkürzt und in eigenen Worten wieder. Eigene Meinungen, Wertungen und Beispiele aus dem Originaltext werden weggelassen.
Beispiel-Satzstarter:
Hinweis: Dies ist ein Beispiel im Umfang von etwa 270–300 Wörtern.
Der Blogbeitrag „Wenn Mensch und Technik verschmelzen“, erschienen auf der Website des Futuriums am 4. August 2019, beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Menschen durch den Einsatz moderner Technologien zu sogenannten Cyborgs werden und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind.
Zu Beginn beschreibt der Text aktuelle Beispiele, etwa den Künstler Neil Harbisson, der mithilfe einer implantierten Antenne Farben hören kann, oder Menschen in Schweden, die Mikrochips unter der Haut tragen, um Türen zu öffnen. Diese Fälle zeigen, dass Cyborgs nicht mehr nur in Science-Fiction-Geschichten vorkommen. Anschließend wird die Sicht des Soziologen Dierk Spreen dargestellt, der davon ausgeht, dass die Verwandlung zum Mensch-Maschine-Wesen bereits beginnt, wenn Technologien unter dem Gesichtspunkt der Selbstoptimierung in enger Verbindung mit dem Körper genutzt werden. Dazu zählen sowohl alltägliche Geräte wie das Smartphone als auch externe Hilfsmittel wie Exoskelette und implantierte Technik, etwa künstliche Augen oder Neuro-Implantate, die neue Sinnesleistungen ermöglichen oder das Gedächtnis unterstützen.
Der Text verweist außerdem auf die Entstehung des Begriffs „Cyborg“ in den 1960er-Jahren, als Wissenschaftler darüber nachdachten, den menschlichen Körper mit Implantaten für das Leben im Weltraum anzupassen. Daran knüpft die heutige „Upgrade-Kultur“ an, in der Menschen nach immer mehr Leistungssteigerung streben. Kritisch wird jedoch betont, dass Selbstoptimierung zum gesellschaftlichen Zwang werden kann und Menschen ausgrenzt, die sich Verbesserungen nicht leisten wollen oder können.
Abschließend werden unterschiedliche Einschätzungen zur Zukunft dieser Entwicklung vorgestellt. Während der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama vor einer Spaltung der Gesellschaft und einer Gefährdung des Gleichheitsgedankens warnt, sehen Befürworter des Transhumanismus in technologisch erweiterten Körpern die Möglichkeit einer neuen Evolutionsstufe. Wissenschaftler und Aktivisten fordern deshalb eine breite gesellschaftliche Debatte, in der gemeinsam über Rechte, Grenzen und verantwortungsvolle Nutzung solcher Technologien entschieden wird.
Diese Beispiel-Zusammenfassung kann als Modell dienen, sollte aber nicht auswendig gelernt, sondern verstanden und eigenständig nachgebildet werden.
Dieser Tab hilft Ihnen, den Blogtext „Wenn Mensch und Technik verschmelzen“ gezielt zu lesen – besonders mit Blick auf die Rätsel.
Falls der Link nicht funktioniert: Stellen Sie sicher, dass die Datei KL24_PT2_DEU_3.2_AU.pdf im selben Ordner liegt wie diese HTML-Datei.
Der Blogbeitrag stellt die Frage, wie eng Mensch und Technik heute bereits verbunden sind und ob wir auf dem Weg zu einer neuen Form des Menschseins sind. Anhand von Beispielen wie Harbissons Antennen-Implantat und schwedischen Mikrochips wird gezeigt, dass Cyborgs nicht nur Fantasiegestalten sind.
Danach werden verschiedene Formen der Mensch-Maschine-Verbindung vorgestellt – von Geräten außerhalb des Körpers bis hin zu Implantaten und möglichen Nano-Robotern im Körper. Abschließend diskutiert der Text Chancen und Gefahren dieser Entwicklung sowie die gesellschaftliche Verantwortung.
Es lohnt sich, beim Lesen Stichworte an den Rand zu schreiben oder wichtige Begriffe farbig zu markieren.
Der Text beschreibt, dass Menschen zunehmend Technik nutzen, die nah am Körper ist
oder sogar in ihn integriert wird. Dazu zählen alltägliche digitale Geräte, aber auch
Implantate, die neue Sinneseindrücke ermöglichen oder Körperfunktionen verbessern.
Historisch geht die Idee des „Cyborg“ auf Forschungen in den 1960er-Jahren zurück,
als der menschliche Körper für den Weltraum angepasst werden sollte.
Heute diskutieren Wissenschaftler und Philosophinnen, ob diese Form der
Selbstoptimierung zu mehr Freiheit und neuen Möglichkeiten führt oder ob dadurch
neue Ungerechtigkeiten entstehen. Während Befürworter von einer besseren,
technologisch erweiterten Zukunft träumen, warnen Kritiker davor, dass nur
wohlhabende Menschen von solchen Verbesserungen profitieren und dadurch eine
Spaltung der Gesellschaft droht.
Der vollständige Originaltext befindet sich auf Ihrem Arbeitsblatt bzw. in der offiziellen Textbeilage. Dieser Auszug ersetzt nicht die vollständige Lektüre.