#3 – Die Flucht des Programmierers · Unter Verdacht

Der Programmierer sitzt in einer türkischen Einzelzelle. In wenigen Stunden will er fliehen – fünf Türen, eine Mauer, eine Handvoll Sekunden zwischen ihm und der Freiheit.

Sein Plan steht. Nur ein Detail fehlt: der vierstellige Code, den ihr für die letzte Tür braucht. Die Antworten stehen in zwei Kapiteln des Buches. Wer aufmerksam liest, findet alle vier Zahlen.

„Ich brauche euer Team! Lest die Kapitel genau – jede Zahl, die ich brauche, steht dort schwarz auf weiß. Bringt mich raus, bevor die Zeit abläuft.“ — Der Programmierer

Ihr habt 60 Minuten. Tragt euren Team‑Namen ein und startet die Uhr.

Tipp: Lest die ganzen Kapitel – die Antworten sind im Text versteckt. Druckt euch das Word‑Arbeitsblatt aus oder nutzt diese Website direkt.
Team:
Verbleibend 60:00
Gefundener Code
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Rätsel 1Schritt 1 von 4Die TürenKapitel XLI
Lest das gesamte Kapitel XLI. Der Programmierer zeichnet vor seiner Flucht die „Karte im Kopf“ – er listet jede Tür auf, die er passieren muss.

KAPITEL XLI

Vor Mitternacht – Die Vorbereitung

22:14 Uhr.

Er wusste die Zeit, weil das Smartphone sie anzeigte – oben rechts, klein, die einzige verlässliche Uhr, die er seit Wochen hatte. Vorher hatte er die Zeit geschätzt, aus Sonnenwinkeln und Schattenlängen und dem Rhythmus der Mahlzeiten. Jetzt hatte er Zahlen.

22:14.

Er saß auf dem Boden, den Rücken gegen die Pritsche, das Smartphone flach auf dem Knie. Das gerissene Display warf ein schwaches Licht in die Zelle – zu schwach, um durch den Türspalt sichtbar zu sein. Er hatte das dreimal getestet. Er testete alles dreimal.

Zwei Balken. Nicht drei, nicht vier. Aber zwei reichten.

Er begann.

Die RFID-Frequenz des Hauptschlosses: Android-NFC-Chip, Kernel-Zugriff, drei Versuche bis die Klonsequenz sauber war. 13,56 MHz. Standard. Er hatte es sich gedacht. Die Sequenz: generiert, gespeichert, versteckt hinter einem gelöschten Foto. Wer das Handy fand und oberflächlich suchte, würde nichts sehen. Wer tiefer ging, würde verstehen – aber bis dann würde er weg sein.

Den Kameraübertragungsrhythmus: das war das Schwierigste. Drei Stunden, um die Überlappung zwischen dem Gefängnissender und dem Mobilnetz zu finden. Dann noch eine halbe, um daraus zu lesen, was er brauchte.

Kamera Nordtor: Snapshots alle 4,3 Sekunden. In diesem Fenster war er unsichtbar.

Kamera Gang B: kein Signal. Toter Winkel. Er hatte es vermutet, jetzt wusste er es.

Den Wächterwechsel: Donnerstag, 06:45. Siebenundzwanzig Minuten, in denen der ältere Wärter bereits weg war und der junge noch nicht ganz angekommen.

Den Baulärm: ab 07:00. Zehn, vielleicht fünfzehn Minuten, in denen alle Aufmerksamkeit zur Westmauer zog.

Er rechnete.

06:45 – Wächterwechsel. 07:00 – Baulärm. 07:03 – optimaler Zeitpunkt.

Drei Minuten Puffer. Wenig. Aber genug, wenn alles lief.

Er lehnte sich zurück. Die Decke. Dieselbe Decke wie immer, leicht vergilbt, das Neonlicht, das brannte und brannte.

Die Karte im Kopf zeichnen. Fünf Türen. Er kannte sie auswendig, hatte sie hundertmal abgegangen, die Abstände gemessen, die Schlosspositionen, die Kamerawinkel. Aber jetzt zeichnete er sie als System.

Tür 1: RFID, links, 1,2 Meter Höhe. Klon funktioniert auf maximal acht Zentimeter. Nah ran – ohne aufzufallen.

Gang A: 14 Meter. Kamera Mitte, 4,3 Sekunden. Schnell gehen, nicht rennen.

Tür 2: mechanisch. Kein RFID. Hebel links. Kein Problem.

Tür 3: RFID. Dieselbe Frequenz. Klon funktioniert.

Gang B: neun Meter. Keine Kamera.

Tür 4: Tarık. Der Wärter, der wegschaute. Das Geld, das gewechselt hatte.

Tür 5: Außentor. Stärkeres Schloss, längere Reaktionszeit. Zwei Sendungen unter einer Sekunde.

Und dann: draußen.

Er schloss die Augen. Er befahl sich selbst: drei Stunden. Dann schlief er.

02:23 Uhr.

Er wachte auf. Genau. Nicht durch einen Wecker – durch die innere Uhr, die er seit Jahren trainiert hatte, weil Programmierer, die keine innere Uhr hatten, Deadlines verpassten.

Er stand auf. Trank das restliche Wasser aus dem Becher. Streckte die Hände – links problemlos, rechts zog, aber haltbar. Dann griff er nach dem Handy.

Die Chiffre.

Er hatte die Schriftzeichen auf dem Zettel zum ersten Mal vor Wochen gesehen. ZTALPSNHAHPETS. Er hatte sie als bedeutungslos abgetan – beinahe. Nur beinahe, weil sein Gehirn nie wirklich aufhörte. Auch nicht nachts. Auch nicht in der Erschöpfung.

Er öffnete eine Textdatei. Tippte die Zeichen. ZTALPSNHAHPETS. Rückwärts gelesen.

S – T – E – P – H – A – N – S – P – L – A – T – Z

Er starrte auf den Bildschirm.

Stephansplatz.

Nicht als Ort. Als Chiffre. Eine Verbindung nach Österreich, codiert in dreizehn Buchstaben auf einem Zettel in einem Micky-Maus-Heft, das ein bayerischer Journalist einem österreichischen Programmierer in einer türkischen Gefängnisbibliothek gegeben hatte.

Er dachte an Till. An die erste Begegnung auf dem Hof, die Hefte, die sofort kamen. An die Art, wie Till Dinge wusste, die er nicht wissen hätte sollen. An die Fragen, die er gestellt hatte – präzise, zielgerichtet, wie jemand, der nicht neugierig ist, sondern sucht.

Er dachte daran, dass er Till nie vollständig vertraut hatte.

Und daran, dass Till ihm trotzdem geholfen hatte. Oder jemand durch Till.

Er schob den Gedanken zur Seite. Was zählte, war das Ergebnis.

Er öffnete eine verschlüsselte Verbindung. Eine Seite, die aussah wie ein Wetterportal und es nicht war – die Adresse hatte er aus dem Muster der Namen rekonstruiert, aus den Anfangsbuchstaben, aus dem Rückwärtscode, aus allem, was Till in das Heft gelegt hatte wie Brotkrümel für jemanden, der den Weg kannte. Tills Kontaktkanal. Für jemanden gebaut, der Codes lesen konnte.

Er tippte vier Wörter.

STEPHANSPLATZ. Eckhardt. Dreihunderttausend. Bereit.

Sendete. Schloss den Browser.

Löschte den Verlauf. Dreimal.

03:47 Uhr.

Er bereitete sich vor.

Den Zettel: gefaltet, so klein wie möglich, in den Hosenbund, tief in die Naht.

Den Zeitungsabriss aus dem Aufdecker: er ließ ihn. Er brauchte ihn nicht mehr – was er enthielt, trug er im Kopf.

Das Smartphone: so lange behalten, bis er durch Tür 5 war. Dann wegwerfen. Die SIM-Karte: herausnehmen, sobald er draußen war. Separat entsorgen.

Er kniete nieder. Schob den Daumennagel unter die Fliese. Ein letztes Mal.

Der Hohlraum: leer. Er drückte die Fliese zurück.

Stand auf. Sah sich in der Zelle um. Kahl. Hell. Leer. Das Neonlicht summte. Die Pritsche stand, wo sie immer gestanden hatte. Das Micky-Maus-Heft lag aufgeschlagen auf der letzten Seite.

Para nerede? Wo ist das Geld. Er ließ es liegen.

04:51 Uhr.

Er setzte sich auf die Pritsche. Die Hände auf den Knien, ruhig. Er wartete. Er war gut darin geworden. Das Beste, das er in diesem Gebäude gelernt hatte.

05:58 Uhr. Er stand bereits. Der Wecker läutete. Der Alltag des Gefängnisses begann. Er aß das Frühstück. Alles.

06:45 Uhr. Der Wächterwechsel.

07:00 Uhr. Der Baulärm.

07:03 Uhr.

Er trat zur Tür. Atmete einmal tief ein. Und klopfte.

Wie viele Türen muss der Programmierer auf seinem Fluchtweg durchqueren?
Rätsel 2Schritt 2 von 4Der WächterwechselKapitel XLI
Schaut nochmal in Kapitel XLI nach – der Programmierer berechnet den genauen Zeitpunkt seiner Flucht.
Um wie viel Uhr beginnt der Wächterwechsel? Gib die letzte Ziffer der Minute ein (06:4?).
Rätsel 3Schritt 3 von 4Das KamerafensterKapitel XLI
Auch hier hilft Kapitel XLI: Der Programmierer hat den Rhythmus der Kameras geknackt.
Alle wie viel Sekunden macht die Kamera am Nordtor einen Snapshot? Achtung: Nur die ganze Zahl vor dem Komma!
Rätsel 4Schritt 4 von 4Das GeldKapitel XII
Jetzt zurück zum Anfang. Lest das gesamte Kapitel XII – darin findet der Programmierer einen Zeitungsabriss, der eine entscheidende Spur enthält.

KAPITEL XII

Die Bibliothek – Sieben Namen

Er wachte auf, weil das Licht ihn aufweckte.

Nicht die Sonne – Sonne gab es hier nicht. Es war das Neonlicht, das um sechs Uhr morgens automatisch auf volle Stärke hochfuhr, ohne Vorwarnung, ohne Übergang. Einfach: dunkel. Dann: grell. Als hätte jemand die Welt neu gestartet, ohne Rücksicht darauf, ob man bereit war.

Er war nicht bereit. Er lag auf der Pritsche, die Augen noch halb geschlossen, und ließ die ersten Sekunden vergehen. Das Gehirn hochfahren. Inventory machen. Wo bin ich. Was habe ich. Was ist der Plan.

Die Antworten kamen schnell, wie immer. Das war das Einzige, das der Knast ihm nicht genommen hatte: die Geschwindigkeit, mit der sein Kopf arbeitete.

Er griff unter die Matratze.

Die Hefte waren noch da. Natürlich. Niemand hatte nachts die Zelle durchsucht – das hätte er gehört. Er zog das zweite heraus, das er gestern noch kaum angesehen hatte, und blätterte es kurz durch. Donald Duck in einem türkischen Basar. Onkel Dagobert mit Fez. Die Sprechblasen dicht und geschwungen.

Dann das eingeklebte Papier.

Er faltete es auf. Vokabeln auf der einen Seite – er hatte sie gestern auswendig gelernt, bis die Buchstaben vor seinen Augen zu tanzen begannen. Auf der anderen Seite: die Namen.

Sieben Stück. In Tills winziger, präziser Handschrift, als wäre jedes Wort mit einem Skalpell geschrieben.

Er betrachtete sie. Namen. Alle österreichisch klingend, alle mit Vor- und Nachnamen. Steinbauer, Kurt. Thalmann, Georg. Eckhardt, Florian. Prantner, Andreas. Huber, Maximilian. Albrecht, Werner. Niedermayr, Josef. Sieben Namen, untereinander, ohne Erklärung, ohne Kontext. Nur die Namen – und ganz unten, winzig, fast unsichtbar: ZTALPSNHAHPETS.

Er sagte sich, dass er jetzt keine Zeit dafür hatte. Erst die Sprache. Dann alles andere.

Er begann mit den Vokabeln.

Er hatte darum gebeten – zweimal, über den Wärter mit den zu kurzen Ärmeln, der seine Anträge grundsätzlich mit einem kurzen Schnauben quittierte. Beim dritten Mal hatte ein anderer Wärter Dienst gehabt, jüngerer, weniger gelangweilter – und drei Tage später stand er vor einer Tür am Ende eines Ganges, den er noch nicht kannte.

Raum 14. Anstaltsbibliothek. Ein Schild, handgeschrieben, leicht schief. Der Raum dahinter war kleiner als erwartet. Vier Regale, kaum mannshoch, vollgestellt mit Büchern in unterschiedlichem Zustand. Manche neu, die meisten nicht. Zwei Tische, sechs Stühle, ein vergittertes Fenster, durch das tatsächlich Tageslicht fiel – echtes, natürliches Licht, das auf den Boden eine blasse Raute zeichnete.

Er blieb einen Moment stehen.

Licht.

Er hatte vergessen, wie es aussah, wenn Licht von draußen kommt.

Er bewegte sich zu den Regalen. Türkisch dominierte, erwartungsgemäß. Romane, Sachbücher, religiöse Texte in unterschiedlicher Dicke. Ein Regal mit Englisch – einige Taschenbücher, zerlesene Thriller, ein Wörterbuch. Ganz hinten, fast verdeckt von einem umgefallenen Stapel, ein schmales deutsches Regal.

Er zog die Bücher einzeln heraus. Prüfte sie. Legte die meisten zurück. Dann – ein Türkisch-Deutsch-Wörterbuch, älter, die Seiten leicht gewellt, aber vollständig. Er hielt es wie Till die Micky-Maus-Hefte gehalten hatte – als wäre es mehr als das, was es war.

Er setzte sich an den Tisch, in die blasse Raute aus Tageslicht, und schlug die erste Seite auf.

Er arbeitete, bis der Wärter klopfte.

Wie lange das war, wusste er nicht genau. Lang genug, um dreißig neue Vokabeln zu verankern, lang genug, um die Grundstruktur des türkischen Satzbaus ein zweites Mal durchzudenken – Verb am Ende, Suffixe statt Präpositionen, eine Logik, die er langsam zu respektieren begann. Nicht mögen. Respektieren.

Er war gerade dabei, eine Seite umzublättern, als etwas aus dem Wörterbuch rutschte.

Ein Stück Papier. Gefaltet, mehrfach, zu einem kleinen Rechteck. Es landete lautlos auf dem Tisch.

Er sah sich um. Der Raum war leer. Der Wärter draußen hatte noch nicht geklopft. Er war allein.

Er entfaltete das Papier.

Es war kein Brief. Keine Nachricht. Es war eine Zeitungsseite – oder ein Ausriss davon, klein und sorgfältig abgetrennt, die Ränder gerade wie mit einem Lineal. Die Zeitung war österreichisch. Der Schriftzug oben rechts: Der Aufdecker. Das Datum: fast ein Jahr alt.

Er überflog den Artikel. Deutsch – kein Problem. Sein Blick flog über die Absätze, erfasste Schlagworte, sortierte und gewichtete automatisch, wie es immer gewesen war. Korruption. Behörde. Beschaffungskriminalität. Ein Name, der mehrfach auftauchte, umgeben von bürokratischen Formulierungen, die darauf ausgelegt waren, nichts wirklich zu sagen.

Er las den Namen.

Und dann – stillstand.

Nicht der Herzstillstand aus Filmen, kein Drama. Nur diese eine Sekunde, in der das Gehirn aufhört, neue Informationen zu verarbeiten, weil es alle Kapazität braucht, um das Gerade-Gelesene einzuordnen.

Er kannte diesen Namen.

Nicht von der Zeitung. Nicht aus dem Artikel. Er kannte ihn von dem Zettel in Tills Micky-Maus-Heft.

Er griff in den Hosenbund. Der Zettel war noch da – er trug ihn seit Tagen auf sich, zusammengefaltet, so flach wie möglich. Er entfaltete ihn, legte ihn neben den Zeitungsausriss. Verglich.

Dritter Name von oben. Links.

Derselbe.

Er lehnte sich zurück. Der Stuhl knarrte. Draußen war das gedämpfte Geräusch von Schritten, von Türen, von dem ewigen metallischen Klingen, das in diesem Gebäude überall war.

Er dachte nach.

Till hatte den Zettel in das Heft gelegt, bevor er ihm die Hefte gegeben hatte. Das bedeutete: Till kannte diese Namen. Till, der Journalist der Süddeutschen, der wegen einer Erdogan-Demo hier saß und trotzdem Micky-Maus-Hefte mit versteckten Zetteln in seinen Hosentaschen trug. Till, der gesagt hatte: In diesem Zettel steckt mehr, als auf den ersten Blick zu sehen ist.

Und der Zeitungsabriss.

Nicht zufällig in diesem Wörterbuch. Nichts hier war zufällig. Das war das Erste, das man lernte in einem Gefängnis: Zufälle gibt es nicht. Nur Dinge, die man noch nicht verstanden hat.

Jemand hatte diesem Abriss hierher gelegt. In dieses Wörterbuch, in dieser Bibliothek. Für jemanden, der Deutsch liest. Der einen Grund hat, nach diesem Namen zu suchen – oder der ihn erkennen würde, wenn er ihn sieht.

Für ihn?

Oder für Till?

Er faltete beide Papiere sorgfältig zusammen. Den Zeitungsabriss schob er hinter den Zettel, dort wo noch Platz war, ganz außen. Er legte alles zusammen in den Hosenbund, tief genug, um bei einer flüchtigen Kontrolle nicht aufzufallen.

Dann schlug er das Wörterbuch wieder auf. Seite 47. Adalet. Gerechtigkeit. Er prägte sich das Wort ein.

Als der Wärter klopfte, sah er aus wie jemand, der nichts als lernt.

Die Tür fiel ins Schloss. Das Licht surrte. Die Decke starrte.

Er setzte sich auf die Pritsche, zog den Zettel heraus und betrachtete die sieben Namen ein weiteres Mal. Diesmal anders. Diesmal mit dem Wissen, dass zumindest einer davon in einer österreichischen Zeitung gestanden hatte – wegen Korruption, wegen Beschaffungskriminalität, eingehüllt in bürokratische Sprache, die nichts sagen und trotzdem alles bedeuten sollte.

Was verbindet die anderen sechs mit diesem einen?

Er würde Till fragen. Beim nächsten Hofgang. Vorsichtig. In der Art, die man hier lernte: nicht fragen, sondern beobachten lassen. Nicht sagen, was man weiß – sondern zeigen, dass man weiß.

Er legte den Zettel zurück unter die Matratze, tief, in die hintere Ecke.

Dann griff er nach dem Micky-Maus-Heft.

Donald Duck im Basar. Die Sprechblasen, die er gestern noch nicht entziffern konnte – heute schon. Langsam, mit Lücken, mit Fehlern. Aber lesbar.

Para nerede? – Wo ist das Geld?

Er musste kurz lachen. Nicht laut. Nur so, dass er es selbst hörte.

Dann lernte er weiter.

In einem späteren Kapitel erfahrt ihr noch mehr – hier eine entscheidende Stelle:

„Einer der Zielkonten – der größte Einzelbetrag, fast dreihunderttausend Euro, in drei Tranchen verschoben – hatte einem Namen gehört, der jetzt auf Tills Zettel stand. In Tills winziger, präziser Handschrift. Mit einem kleinen Kreuz daneben, das er damals nicht verstanden hatte.“

In wie vielen Tranchen wurde das Geld verschoben?

Der komplette Code

Alle vier Zahlen gefunden! Öffnet jetzt die letzte Tür und bringt den Programmierer in die Freiheit.